Donnerstag, 15. April 2010

"5 Der Hierophant" - Geheimnisse des Tarot



V. Der Hierophant

Der Hierophant, der hohe Priester der antiken Mysterien erwartete schon unsere kleine Hexe Tara. Auch er saß auf einem hohen Thron. Eine dreifache Krone zierte sein Haupt, ein dreifaches Kreuz seinen Stab und drei Kreuze seinen Umhang. Diese drei Kreuze symbolisieren Körper, Seele und Geist sowie den Himmel, die Erde und die Unterwelt.

Tara trat zwischen zwei, zu seinen Füßen knienden, Novizen und lauschte voller Ehrfurcht und Vertrauen seiner Stimme.

„Ich bin der Wissende und der Lehrende.“, sprach er, „Was Du suchst wirst Du auch finden. Richte deinen Blick auf das Offenkundige wie auf das Verborgene. Ich weiß, wenn Du mir im Tarot begegnest, bist Du auf der Sinn suche. Du bist aufrichtig und hast hohe ethische Werte. In Deinem Schaffen zeige ich Dir an, dass Du Vertrauen haben sollst, in das, was Du jetzt machen willst. Es ist sinnvoll und Du kannst ein gutes Gewissen dabei haben. Den Verliebten zeige ich, dass sie in eine Zeit des Vertrauens, der positiven Aussichten und der ehrlichen Partnerschaft gehen. Sie treten aus der Phase des Verliebtseins auf das Plateau der Liebe. Ich segne Deinen weiteren Weg.“

Dabei hob er die rechte Hand mit zwei Fingern nach oben, sie stehen für alles Sichtbare, Offenkundige. Zwei Finger hielt er nach unten für das Verborgene, der fünfte Finger steht in der Zahlenmystik für das Wesentliche, das Sinnvolle.

Unsere kleine Hexe sollte später diese Symbolik noch begreifen.

Doch noch war sie bei den Karten der Bewusstwerdung im Sonnenlicht, aber ab der 13. Karte sollte ihr Weg durch Tiefe und Nacht beginnen.

Jedoch soweit war es noch nicht.

Vorerst schickte sie der Hierophant zu der Tarotkarte der Liebenden und ermutigte sie noch, immer nur Sinnvolles zu erstreben.

Mittwoch, 10. März 2010

"4 Der Herrscher" - Geheimnisse des Tarot





( Der folgende Text kann von Dir auch im oben stehenden Video
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IV. Der Herrscher

Eben war die kleine Hexe Tara noch in der üppigen Natur der Herrscherin gewesen, da verließ sie auch schon Wald und Feld und betrat eine neue Landschaft und alles um sie herum veränderte sich.

Kein Pfad, sondern eine schnurgerade gepflasterte Straße zeigte, dass sie das Reich des Herrschers betreten hatte. Gewaltige, rechteckige Mauern umschlossen eine Festung.

Die kleine Hexe dachte schnell an die Worte der schönen Herrscherin, die ihr gesagte hatte, dass ihr männlicher Gegenpart gar nicht so kalt und streng sei, wie er sich nach außen gebe.

So betrat Tara beherzt den Thronsaal durch ein großes schmiedeeisernes Tor.

Dort saß der Herrscher auf seinem, aus einem Fels geschlagenen, festen Thron. Dieser war von schlichter  kantiger Form. Nur vier Widderköpfe aus Stein zierten ihn. Der Herrscher war ein großer gereifter Mann, ein Patriarch mit weißem Haar. Unter seinem roten Mantel sah die kleine Hexe eine Rüstung, woraus sie schließen konnte, dass der Herrscher immer bereit war, seinen Führungsanspruch zu verteidigen und seine Meinung durchzusetzen. Auf dem Kopf trug er eine große goldene Krone. In der rechten hielt er ein Zepter in der Form eines Ankh, das Zeichen des Lebens. In der Linken eine goldene Kugel, das Zeichen der Macht.

Er sah die kleine Hexe mit strengen Blick an, sprach jedoch mit gütiger Stimme: „Ich bin der Herrscher, ich stehe im Tarot für Stabilität, Festigkeit und Ordnung. Mit Härte werde ich Konflikte lösen, denn ich beschützte das Leben und stehe für Deinen Erfolg. Ich erwarte Disziplin und Kontinuität. Durch Intelligenz, Fleiß und Ordnung erreicht der Tüchtige mit mir jedes Ziel, wenn er mich im Tarot findet. Dir, kleine Hexe gebe ich Beharrlichkeit und Kraft mit auf Deinen Weg zu den anderen Tarotkarten des großen Arkana.

Dein Weg wird Dich zu einem hohen Priester, einem Hierophant führen.

Gehe jetzt! Und beachte immer, was Du soeben gehört hast, führt Dich zu großem materiellen Erfolg.“

Donnerstag, 25. Februar 2010

"3 Die Herrscherin" - Geheimnisse des Tarot










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III. Die Herrscherin

Nachdem die kleine Hexe sich dankbar von der Hohepriesterin verabschiedet hatte, machte sie sich, wie ihr geheißen, auf den Weg zur Herrscherin. Deren Reich lag in einer fruchtbaren Ebene mit goldenen Weizenfeldern.

Sie saß auf einem Thron, mit dem Symbol der Venus, an einem Bach mit dem Wasser des Lebens.

Unsre kleine Hexe trat vor sie hin, verbeugte sich und sprach: „Ich bin Tara, sage mir bitte, wer Du bist und was es bedeutet, wenn ich Dich im Tarot treffe.“

Die schöne Frau auf dem Thron antwortete ihr mit freundlicher Stimme: „Ich bin die Herrscherin. Wenn Du auf mich triffst, stehe ich für das Leben, für Geburt, Wachstum, Fruchtbarkeit und Kraft der Erde. Bei Deinem Schaffen gebe ich Dir Raum zur Entfaltung und kreativen Veränderung. In der Liebe und Sexualität künde ich von kraftvoller neuer Beziehung und, so Du willst, von Kindern. Es soll alles lebendig um Dich sein. Sinnlichkeit, Liebe und Fülle zeige ich an. Ich schenke Dir viel Lebenskraft auf Deinem Weg, gehe ihn voller Selbstvertrauen. Du hast große Pläne, die Du gewiss umsetzen wirst.

Dein nächstes Ziel auf Deiner Suche im Tarot wird der Herrscher sein, habe keine Furcht vor ihm, er ist streng, aber gerecht.“

Und die kleine Hexe setzte ihren Weg fort. Sie wanderte auf schmalen, geschwungenen Pfaden, zwischen üppigen Feldern, die eine reiche Ernte versprachen, über Wiesen, die blühten, vorbei an Obstbäumen mit reifen Früchten.

Sie verstand: hier herrschte Mutter Natur friedvoll über alles, was wächst und gedeiht.

Diese Karte verkündete, dass auch ihre Zukunft so aussehen würde.

Dienstag, 23. Februar 2010

"2 Die Hohepriesterin" - Geheimnisse des Tarot




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II. Die Hohepriesterin

Die kleine Hexe Tara fand die Hohepriesterin auch sogleich. Sie saß dem Magier genau gegenüber, sie war ja sein Gegenpol. Dort, wo er ständig aktiv war, ruhte sie in sich, war passiv, aber wachsam und bereit, jeden Impuls ihrer inneren Stimme würde sie spüren und zuverlässig umzusetzen.

Die kleine Hexe Tara verbeugte sich vor der schönen Dame und sprach: „Mein Name ist Tara und ich möchte die Geheimnisse des Tarot ergründen.“

Die Hohepriesterin antwortete mit leiser freundlicher Stimme: „Tara, Du trägst einen großen Namen. Im fernen Indien nannte man so eine Sternengöttin. Tara bedeutet Stern.

Auf die Frage, was die beiden mächtigen Säulen aus schwarzem und aus weißem Stein zu bedeuten haben, zwischen denen die Hohepriesterin auf einem prächtigen Thron saß, erklärte sie ihr: „Die Säulen Boas und Jachin, sind Symbole der Polarität, genau wie Tag und Nacht, Yin und Yang, bewusst und unbewusst, männlich und weiblich. Ich ruhe inmitten dieser Polarität und will beides gleich werten und nicht trennen, nur so ergibt sich ein Ganzes. Meine Krone zeigt die drei Phasen des Mondes. Rechts nimmt er zu, das bedeutet werden, in der Mitte ist der volle Mond, der steht für das sein und links nimmt er wieder ab, er vergeht. Damit verweise ich auf die Zyklen der Natur. Ich bin die Hüterin der letzten Mysterien. Lass die Dinge reifen, wenn Du mich im Tarot siehst. Du bist auf dem richtigen Pfad, folge ihm voller Vertrauen. Doch sei nicht hastig, Du könntest fallen, vertraue Deinen intuitiven Kräften, spüre was gut für Dich ist. Findest Du mich im Tarot bei der Frage nach neuer Liebe, so lautet meine Antwort: Höre auf Deine innere Stimme, sicherlich bist Du bereit für eine neue Partnerschaft, folge also der Stimme bei der Suche nach dem Liebsten. Hast Du ihn schon gefunden, bedeutet es liebevollen Umgang, Erspüren der Wünsche und tiefes Verstehen des anderen. Auf deinen Weg gebe ich dir den Rat: sei geduldig, aber auch stets bereit. Du wirst den richtigen Zeitpunkt zum Handeln in dir spüren.

Jetzt brich auf kleine Hexe Tara und folge dem Weg in das wunderschöne Tal der Herrscherin."

Montag, 22. Februar 2010

"1 Der Magier" - Geheimnisse des Tarot -






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I. Der Magier

Kaum hatte die kleine Hexe Tara die Botschaft des Narren vernommen, stand vor ihr schon die Karte Nummer eins des großen Arkana.

Es war der Magier.

Er stand hoch aufgerichtet hinter einem Tisch, auf dem die Symbole des ganzen Tarots lagen. Aus ihrer Hexenschule wusste Tara der Stab, Element Feuer, steht für Willenskraft, der Kelch, Element Wasser, für Gefühl. Das Schwert, scharf schneidet es das Element Luft, es steht für Verstand und die Münze, Element Erde ist die Tat.
Umgeben war der Magier von Rosen und Lilien, sie symbolisieren: Liebe und Reinheit.
Über seinem Kopf schwebt das magische Lemniszeichen, eine liegende Acht, als Zeichen für Unendlichkeit.

„Ich grüße dich Tara“, sprach der Magier „wenn Du mich im Tarot findest, dann bedeutet das für Dich viel Kraft und Aktivität, auf dem Weg zur Ganzheit und zur Meisterschaft. Ich zeige dir mit meinem hoch gestreckten rechten Arm und meinem nach unten zeigenden linken Arm die Verbindung und den Austausch von oben und unten, von bewusstem und unbewusstem. Für Deinen Weg und für Deine Aufgaben bedeute ich Initiative und Schöpferkraft. Stelle Dich Deinen Problemen, ich sage Dir, Du wirst sie meistern. Spirituell stehe ich für das Wissen der Hexen und Magier, auch Du trägst es in Dir. Stoß die Tür zu Deinem Unterbewussten auf und finde Dein universelles Wissen.

Dabei wird Dir die zweite Karte des großen Arkana helfen. Gehe zur Hohepriesterin, Tara. Ich, der Magier, stehe hier für das männliche, für Aktivität und Schöpfertum. Finde meinen Gegenpol, sie ist das weibliche, mystische, sie ist die Hohepriesterin und wie eine Mutter für Dich.“


Sonntag, 21. Februar 2010

"0 - Der Narr" - Geheimnisse des Tarot


 


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0. Der Narr

Wie alles begann.

Die kleine Hexe Tara hatte zwei Schwestern. Die ältere wurde immer die Weiße, die mittlere die Schwarze genannt. Beide Schwestern hatten sich der Magie und dem Hexenzauber verschrieben, wenn auch jede auf ihre ganz besondere Weise.

Eines schönen Morgens sprach Tara zur älteren Schwester: „Lehre mich Deine Kunst, liebe weiße Schwester.“ Doch diese lachte nur und sprach: „Dafür bist Du noch nicht reif, Du kleine Närrin.“

So ging Tara zur zweiten Schwester und fragte sie: „Schwarze Schwester, willst Du mir Deine dunklen Geheimnisse zeigen?“ „Das ist nichts für Dich, Du Närrin, lerne erst die Härten des Leben kennen.“

Es betrübte Tara sehr, dass sie als Närrin von ihren beiden älteren Schwestern angesehen wurde. Und so lief sie noch an diesem Morgen davon. Plötzlich wehte ihr ein Windstoß eine kleine Karte vor die Füße. Neugierig hob sie die Karte auf und setzte sich unter einen Baum. Auf der Karte sah sie einen jungen Mann, der sofort ihre volle Aufmerksamkeit erweckte. Der Jüngling auf der Karte wanderte, unbeschwert geradewegs auf einen Abgrund zu. Jedoch ein kleiner weißer Hund schien ihn mit seinem Gebell schon zu warnen, so dass er sicherlich frohgemut kehrt machen würde, um seinen Weg halt in die andere Richtung fortzusetzen ohne sich über die gerade überstandene Gefahr groß Gedanken zu machen.

‚Wer magst du wohl sein?’ murmelte die kleine Hexe leise. Da sie die Tarotkarte fragte, hatte sie die Tarotkarte erweckt. Es erstaunte sie also nicht besonders, als sie prompt eine Antwort erhielt.

„Ich bin der Narr, die Null im Tarot, ein Pilger ein Weltenbummler. Ich fordere Dich auf, liebe Tara, komme mit auf eine spannende Wanderschaft, durch alle Aspekte die es in deinem Leben noch geben kann. Sagten Deine Schwestern nicht Närrin zu Dir? Ich bin Du und Du bist ich. Sei unbekümmert, denn Dein Instinkt wird Dich vor Gefahren warnen, wie es mein kleiner Hund tat. Dein jetziges Leben ist halt chaotischer. Du solltest Dich auf die Suche nach Ordnung und Struktur machen. Es gibt für Dich Aufgaben und Ziele, von denen Du noch nichts ahnst. Beginne mit dieser Karte auch bei Null denn Du bist noch unerfahren. Dein Vorgehen soll unkompliziert und rein sein, so wird aus dem Nichts etwas Neues entstehen. Auch in Sachen Liebe, so sagt meine Karte, mache Dir keine Sorgen. Lass ihr einfach freien Lauf, sei offen und voller Lebenslust. Es läuft bei Dir halt chaotischer bis leicht verrückt. Sei immer bereit für ungewöhnliche Erfahrungen. Schau hinter mich, zu den schneebedeckten Gipfeln, dorthin sollst du gehen und darüber hinaus. Sei wie ich, frisch und unbeschwert und nur mit dem leichten Gepäck, dessen was Du zu wissen glaubst. Sei einfach offen und unbeschwert.

Auf Deinem Weg wirst Du die 22 Tarotkarten des großen Arkana kennen lernen, es wird noch sein, der Magier, die Hohepriesterin, die Herrscherin, der Herrscher, der Hierophant, die Liebenden, der Wagen, Gerechtigkeit, der Eremit, Rad des Schicksals, Kraft, der Gehängte, Tod, Mäßigkeit, der Teufel, der Turm, der Stern, der Mond, die Sonne, Gericht und die Welt.

Nun suche und finde 22 Geheimnisse des großen Arkana. Höre und sieh ihre Botschaft in 22 Bildern.

Ich, der Narr, war die erste Botschaft.

Samstag, 20. Februar 2010

Die 22 großen Arkana - Geheimnisse des Tarot




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Magie des Tarot


Tarot - die geheimnisvollen 78 Orakel Karten mit ihren Bedeutungen für die Zukunft eines jeden ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann.

Bereits aus dem 16. Jahrhundert sind diese Karten bekannt.

Viele fantasievolle Erklärungen über ihren wahren Ursprung wurden im Laufe der Zeit gefunden.

Eine davon führt zurück bis ins alte Ägypten, wo sie den Priestern zu Weissagungen gedient haben sollen.

Durch den Auszug der Israeliten unter Moses kamen sie mit der Kabbala, einer Geheimlehre, in Berührung. Die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabetes entsprechen danach den 22 mächtigsten Karten des Tarot, des großen Arkana. Arkana bedeutet Geheimnis. Das Wort Tarot selbst wird mit der Thora, dem göttlichen Gesetz, in Zusammenhang gebracht. Jedoch der endgültige Ursprung, des in seinen Aussagen erstaunlich treffsicheren Tarot, wird wohl für immer im Nebel der Geschichte verborgen bleiben.

Jeder von uns kommt aus unterschiedlichen Gründen zum Tarot. Der eine aus reiner Neugier, ein anderer befindet sich in einer schwierigen Lebenslage und braucht Orientierungshilfe bei einer Entscheidung. Es ist jedem überlassen die oft verblüffenden Wahrheiten im spirituellen, im psychologischen oder im kollektiven Unterbewusstsein zu sehen.

Es geht darum, im Erfragten Antworten in sich selbst oder in Symbolen zu finden. Hierzu sollte man die genaue Bedeutung jeder einzelnen Tarotkarte kennen. Der von mir empfohlene Weg ist, sich zuerst mit den 22 Karten des großen Arkana vertraut zu machen. Später werden besondere Karten-Legetechniken erklärt, so wird jede von Euch mit der Zeit spielerisch vertraut mit den Geheimnissen des Tarot.

Dazu werde ich Euch die Geschichte von Tara, einer kleinen neugierigen Hexe erzählen, die aufbricht auf eine Reise zu allen 22 Karten des großen Arkana. Jede Karte wird seine geheimsten Zeichen und Bedeutungen an Tara verraten. Es wird eine spannende Reise durch den Tag und auf dem letzten Teil des Weges durch die vermeintlichen Schrecken und die Finsternis der Nachtkarten. Doch ganz am Ende wird wieder der Morgen sein Licht auf die mutige kleine Hexe werfen.

Habt nur auch Mut zum nächsten Video „Die Reise der kleinen Hexe durchs Tarot“.

Es beginnt mit der freundlichen Karte des Narren.